Sie interessieren sich für die Geschichte Wandsbeks, Marienthals, Eilbeks und Jenfelds? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

 

Wer sind wir?

Wir sind eine Gruppe an der Geschichte unseres Stadtteils Interessierter. Unser Fokus liegt nicht so sehr auf nackten Jahreszahlen zur Herrschaft von Großfürsten und ähnlichem. Wir interessieren uns dafür, wie die normalen Menschen in den einzelnen Epochen gelebt haben. Welche Auswirkungen hatten technologische und politische Veränderungen auf ihr Leben?

Und schließlich:

Wie ist unser Bezirk zu dem geworden, was er heute ist?

Auf Rundgängen und Radtouren lassen wir die Geschichte unseres Stadtteils lebendig werden.

 

Neu: geplante Rundgänge für 2022

Gleich hier schauen und vormerken!

 

Neu: Historisch inkorrekter Name für den neuen Bahnhof geplant

 

Unser Bahnhof Wandsbek wurde im Dezember letzten  Jahres endgültig  geschlossen. 

Für die  zukünftige S-Bahn ist eine Haltestelle zwischen  der Robert-Schuman-Brücke und der Straße  Schlossgarten geplant. Diese soll gemäß der aktuellen Planungen  den Namen "Rathaus Wandsbek" tragen.

Das ist historisch  schlicht falsch. Unser heutiges Bezirksamt ist nie ein Rathaus gewesen, auch wenn es an dem Gebäude als Schriftzug zu lesen ist.

 

Von 1870 bis 1937 war Wandsbek eine preußische Stadt mit einem Bürgermeister und einem Rathaus. Dieses befand sich in der heutigen Wandsbeker Königstraße an der Ecke des heutigen Brauhausstiegs. Es wurde 1943 zerstört und nicht wieder aufgebaut, siehe Artikel zum Rathaus in der Königstraße im Lexikon.

 

An der Schloßstraße entstand für die Verwaltung des Landkreises Storman Anfang der Zwanziger-Jahre das Stormanhaus, unser heutiges Bezirksamt. Wandsbek war kreisfreie Stadt und Sitz der Kreisverwaltung.

 

Auch nach 1937 verblieb die Kreisverwaltung in Wandsbek, obwohl dieses nicht mehr zu Preußen gehörte. Ein neues Stormanhaus war erst Anfang der Fünfziger-Jahre in Bad Oldesloe bezugsfertig.

1943 wurde das Stormanhaus erheblich beschädigt. Die Stadt Hamburg erwarb nach dem Krieg das Gebäude und ließ es wiederaufbauen.

 

Es ist nicht auszuschließen, dass der damalige Ortsamtsleiter von Wandsbek, Heinrich Müller, Einfluss darauf genommen hat, am neugestalteten Giebel Richtung Wandsbek Markt den Schriftzug „Rathaus Wandsbek“ anbringen zu lassen. Heinrich Müller war im Gegensatz zur Mehrheit der Hamburgischen Bürgerschaft Verfechter einer Bezirksverwaltungsordnung wie in Berlin, wo die Bezirke mit mehr Kompetenzen als in Hamburg ausgestattet wurden und Bürgermeister und Rathäuser erhielten. Im Hamburger Bezirksverwaltungsgesetz von 1949 wurde Müllers Wunsch nicht erfüllt. Er wurde dann aber Bezirksamtleiter und bezog das neue Bezirksamt

 

Forschungsprojekt zur Kurvenstraße 

Die Arbeitsgruppe Marienthal sucht nach Informationen zu dieser für Marienthal eher untypischen Straße.

Wenn Sie Informationen zur Kurvenstraße haben, beispielsweise zu dort früher ansässigen Geschäften und Gaststätten, kontaktieren Sie uns gerne per Mail

 info@geschichtswerkstatt-wandsbek.de oder direkt  über das Forum

An das bis 1943 erhaltene Pächterhaus erinnert heute noch eine rote Tafel an der Kurvenstraße 10
An das bis 1943 erhaltene Pächterhaus erinnert heute noch eine rote Tafel an der Kurvenstraße 10

 

 

Gesucht: Historische Fotos aus Wandsbek und Umgebung

Sie besitzen historische Fotos aus unserem Stadtteil? Schicken Sie uns diese gerne per Mail zu! Hiermit helfen Sie uns bei unseren Recherchen und wir sorgen dafür, dass diese "Schätze" für die Nachwelt erhalten werden.

Diese Aufnahme von 1961 zeigt das Reisebüro, das sich an der Ecke Wandsbeker Allee  - Wandsbeker Marktstraße vor der Kirche befand. Das historische Foto wurde uns dankenswerter Weise von Herrn Dr. Becker-Kavan zur Verfügung gestellt
Diese Aufnahme von 1961 zeigt das Reisebüro, das sich an der Ecke Wandsbeker Allee - Wandsbeker Marktstraße vor der Kirche befand. Das historische Foto wurde uns dankenswerter Weise von Herrn Dr. Becker-Kavan zur Verfügung gestellt

 

Hier gibt es weitere Informationen zu Marienthal 

www.marienthal.ml